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Gunnar Leue

  • …in den Diensten der Botschafter des Friedens – hüben wie drüben!

    Kaum ein anderer hat die „Deutsch-Deutsche“ Musikgeschichte so bewegt, so zu einander gebracht, wie er. Dabei ist er kaum bekannt, aber managende auch die ganz Großen und überwand dabei Grenzen!

    Er hatte vielleicht eine Vision! Zumindest war es ein Wagnis für den gebürtigen Hamburger der eine Weile in Westberlin lebte und immer noch lebt. Aber diese Vison schien nicht unmöglich zu sein.

    Denn im Osten, in der DDR, hörte man selbstverständlich, auch wenn es in einigen Fällen riskant war, westliche Musik.

    Da stellte sich ganz schnell die Frage, was ist mit den kreativen Geistern auf der anderen Seite der „Mauer“?

    Denn in Westberlin Radio DDR zu empfangen war kein Problem. Und offensichtlich schien die Musik, die dort aus dem Osten kam, gut anzukommen. Vielleicht besser, als in ihrem eigenen Land.

    Somit war die Idee geboren, einfach nicht nur Grenzen auszutesten, sondern auch Grenzen zu überwinden!

    Welche großen und kleinen Abenteuer hier passierten hat der Autor Gunnar Leue nun

    zusammengetragen. Treffend mit dem Titel „Der Doppelagent“, weil eben dieser Peter

    Schimmelpfennig, nicht nur die Ostgruppen in den Westen holte, sondern auch westliche Künstler in den Osten vermittelte.

    Eine friedliche, offene und beinah schon freundliche Zusammenarbeit in Zeiten, in denen sich die beiden Blöcke bis an die Zähne bewaffnet gegenüberstanden.

    Es war die Sehnsucht von beiden Seiten, sich lieber im Austausch der Musik zu messen, gegenseitig Songs zu covern, als aufeinander zu schießen!

    So ist es schon fast wie eine Hymne mit viel tiefsinniger Botschaft, wenn Peter Maffay den Karat-Song „Über Sieben Brücken“ interpretiert.

    Solche und noch viel mehr spannende Geschichten sind im besagten Werk zusammengefasst.

    Natürlich auch wie die Puhdys in den Westen kamen, in den „Musikladen“ zu Radio Bremen.

    Es ist ein fantastisches Werk, leicht geschrieben. Dabei auch spannend und fesselnd zugleich.  

    Man kann direkt nachfühlen, wie die Arbeit für einen Musikmanager der in beiden Welten zu Hause war, verlief.

    Vielleicht war es auch sein Verdienst, dass es zur friedlichen Wiedervereinigung kam!

    Denn wie schon erwähnt, Musik überwindet Grenzen.

    Rockmusik, ist dabei natürlich laut!

    Rockmusik ist Seele und Befreiung!

    Aber Rockmusik ist auch für den Frieden!

    Vielleicht sollte besonders in heutiger Zeit, in der das Kriegsgeschrei immer lauter wird, endlich wieder Rockmusik noch lauter sein!

    Wollen wir dieses Buch, diese Geschichten wieder dazu nutzen, statt ein Gewehr, eine Gitarre in die Hand zu nehmen!

    Wollen wir lieber wieder laute Musik machen, damit die Kanonen schweigen!

    Vielleicht gelingt es uns ja, dass wir auf allen Kontinenten Radiosender zusammenbringen die an einem Tag, vielleicht dem 08.05. oder auch dem 01.09. zur selben Zeit „Give Peace A Chance“ von John Lennon spielen?

    Damit „Das Buch“ von dem der Puhdys Song erzählt, niemals erscheint!

    Das wir genau zuhören, wenn Peter Maffay von der „Eiszeit“ singt!

    Und egal ob Puhdys auf Deutsch oder einst „Wishful Thinking“ auf Englisch – die Botschaft „Hiroshima“ versteht man überall auf der Welt!

    Wollen wir uns vom „Doppelagenten“ inspirieren lassen und laut eine „Rock für den Frieden“ 2.0 Kampagne starten!

    Der Doppelagent wurde auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig von den 3 Protagonisten Gunnar Leue, Peter Schimmelpfennig und Dieter Maschiene Birr vorgestellt. Möge dieses Buch vielen viel Freude und uns allen Frieden bringen.

    Gunnar Leue - „Der Doppelagent“, erschienen im Jaron Verlag.

    ISBN: 978-3-8973-189-9

  • Ärzte in Halle (Saale) sollen Parkinson-Patienten über Berufserkrankung aufklären

     

    Die „Jobs im Grünen“ stehen nicht immer nur für frische Luft. „Wer in Halle auf den Feldern oder in Gewächshäusern arbeitet, den kann es treffen: Ein erhöhtes Risiko, Parkinson zu bekommen. Und zwar immer dann, wenn er über Jahre häufig mit Pflanzenschutzmitteln zu tun hatte“, sagt Kerstin Fischer von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Das Parkinson-Syndrom durch Pestizide sei als Berufskrankheit anerkannt. Betroffene müssten allerdings nachweisen, dass sie in ihrem Berufsleben mindestens 100 Tage mit chemischen Pflanzenschutzmitteln gearbeitet hätten – also jeweils entweder mit Fungiziden (zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten), Insektiziden (zur Bekämpfung von Insekten) oder Herbiziden (zur Bekämpfung von Unkraut), so die IG BAU Sachsen-Anhalt Süd. „Dann bekommen Beschäftigte, die an Schüttellähmung erkrankt sind, Unterstützung von der gesetzlichen Unfallversicherung: Die Hilfe der Berufsgenossenschaft reicht von guter medizinischer Versorgung bis zu Geldleistungen“, so Kerstin Fischer. Das gelte neben Menschen, die in der Landwirtschaft gearbeitet haben, beispielsweise auch für Beschäftigte im Gartenbau und im Forst. Gefahren lauerten allerdings auch in der Floristik. Und sogar auf dem Bau: „Denn auch bei Sanierungsarbeiten wird mit Pestiziden gearbeitet. Vielen ist gar nicht bewusst, wo überall Pestizide zu finden sind. Gerade im Sanitärbereich kommen häufig Baustoffe mit Anti-Schimmelmitteln zum Einsatz. Und die enthalten oft Pestizide“, erklärt Kerstin Fischer von der IG BAU Sachsen-Anhalt Süd. An die niedergelassenen Ärzte in Halle (Saale) appelliert die Agrar-Gewerkschaft, Parkinson-Patienten gezielt anzusprechen, um abzuklären, ob es sich um eine Berufskrankheit handele. Die gesetzlichen Krankenversicherungen fordert die IG BAU Sachsen-Anhalt Süd auf, Parkinson-Patienten anzuschreiben und zu informieren. „Immerhin haben Patienten, wenn es um eine Berufserkrankung geht, die Chance auf eine intensive Betreuung und gute medizinische Versorgung, für die die Berufsgenossenschaft steht“, so Kerstin Fischer. Die IG BAU-Bezirkschefin kündigt außerdem an, dass sich die Agrar-Gewerkschaft auch dafür einsetzen werde, dass mehr Betroffene die Anerkennung als Berufskrankheit bekommen: „Es geht vor allem um die, die nicht selbst Pflanzenschutzmittel gespritzt haben, die aber zum Beispiel in Gewächshäusern den Pestiziden ausgesetzt waren“, so Fischer. Die Gewerkschafterin rät Menschen, die in gefährdeten Branchen arbeiten, sich bei Fragen an ihre jeweilige Berufsgenossenschaft zu wenden. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) habe extra eine „Parkinson-Hotline“ geschaltet: 0561 / 785 - 10350. Außerdem gebe die Berufsgenossenschaft Hinweise auf ihrer Homepage: https://www.svlfg.de/fa-parkinson-durch-pflanzenschutzmittel

     

    Quelle: Industriegewerkschaft 
    Bauen-Agrar-Umwelt
    Bezirksverband Sachsen-Anhalt Süd

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